heartbeats in the night

heartbeats in the night

Fotograf: Leon Reindl
Gestaltung: Sven Lindhorst-Emme
Text: Daniela Hornskov Sun
Format: 20 × 25 cm
Umfang: 46 Seiten, Fälzelbroschur, verschiedene Seitenformate
Sprache: Englisch
Auflage: 50

Das Buch ist die Publikation zu der gleichnamigen Abschlussarbeit Leon Reindls. Er reiste dafür mehrere Monate nach Neuseeland und begab sich auf die Spuren des Kakapo.

Reindl schreibt: »Der Kakapo ist ein äusserst seltener Papagei, den es nur in Neuseeland gibt und der dank des Schriftstellers Douglas Adams zu einiger Berühmtheit gelangte:Während der Dreh- arbeiten für die Fernsehserie „Last Chance to See“ des BBC bestieg der „Sirocco“, ein junges Kakapo Männchen den Kopf eines Fotografen um sich mit diesem zu paaren.

Bevor der Mensch Neuseeland besiedelte, gab es noch tausende dieser seltsamen Vögel.
Da der Kakapo (bis auf eine Adler Art) keine natürlichen Feinde besaß, gab er mit der Zeit das Fliegen auf und gewöhnte sich einen sehr langsamen und eher ineffektiven Fortpflanzungsprozess an. Als die ersten Menschen nach Neuseeland kamen, brachten sie Raubtiere wie Ratten und Hermeline mit ins Land welche einen verheerenden Effekt auf das Tierreich Neuseelands hatten. Besonders der Kakapo, dessen einziger Verteidigungs Reflex es ist, sich nicht mehr zu bewegen, litt unter diesen neuen Feinden.

In den 1970er Jahren gab es noch etwa 30 Kakapos in ganz Neuseeland. Seit jeher haben Umweltschützer alles in ihrer Macht stehende unternommen, um diese Art zu erhalten. Inseln wurden von „unnatürlichen“ Raubtieren befreit um sie wieder in ihren „Urzustand“ zu versetzen. Vögel wurden umgesiedelt, künstlich befruchtet und gefüttert. Um an den Samen des Kakapos zu gelangen, wurde einige seltsame Dinge erfunden, der „Ejaculation Helmet“ zum Beispiel, so wie ein ferngesteuerter Kakapo. Heute gibt es Dank dieser Bemühungen wieder 125 Kakapos, die isoliert auf streng beschützten abgelegenen Inseln leben.

Die Geschichte des Kakapos zeigt beispielhaft , wie der Mensch mit seiner Umwelt umgeht. Faszinierend find ich dabei vor allen Dingen, wie manche Tier- und Pflanzenarten als „natürlich“ und andere als „eingeführt“ kategorisiert werden. Wie bestimmte Arten getötet werden, um andere zu erhalten. Wie Gebiete zum Schutzgebiet erklärt, aber andere Gebiete zerstört werden. Und letztendlich wie der Mensch Gott spielt.«

 

 

Photos: Leon Reindl
Design: Sven Lindhorst-Emme
Text: Daniela Hornskov Sun
Size: 20 × 25 cm
Facts: 46 pages, different sizes of pages
Language: Englisch

Edition: 50

Text by Leon Reindl:
The project heartbeats in the night deals with the history of a rare parrot called kakapo. The kakapo is one of a few birds you can only find in New Zealand. Before humans arrived there were tens of thousands of those birds walking around the country. As it didn’t have any enemies, the kakapo stopped flying and developed a very slow mating process. Once humans arrived (introducing predators like rats, possums and stoats to the island) the kakapo population decreased immensely. By the early 1970s, it was uncertain whether the kakapo was still an extant species. Since that time Conservationist have been doing all in their power to save the species. They transfer birds to islands they had previously cleaned of predators, use supplementary feeding, artificial insemination and invent objects like the ejaculation helmet in order to save the species. Today there are 126 kakapos living on three protected islands.

I decided to start a project about the kakapo as it shows very well how human kind treat their environment, the way we play god. How we decide to kill one species to save another. How one thing is labeled ’native‘ and the other ‚introduced‘. How regions are being protected while destruction goes on next door.
It goes without saying that another reason to do that project was the bird itselt. It’s a weird, but charming bird that got famous after atempting to mate with a photographers head during a BBC show called „Last Chance to See“. The TV show was a follow-up of the radio show and the book „Last Chance to See“ by Douglas Adams and Mark Carwardine. In this book Adams and Carwardine travel around the world and visit endangered animals like the Kakapo. This book served as an inspiration for my work.

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